Kultur gemeinsam erleben
Montag, 28. September 2026, 19:30 Uhr, Großes Haus
von Martin Faller
1. SINFONIEKONZERT
Richard Strauss: Symphonische Fantasie aus „Die Frau ohne Schatten“
Richard Strauss: Vier letzte Lieder
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95
Die 1919 in Wien uraufgeführte Oper Die Frau ohne Schatten empfand nicht nur Richard Strauss selbst als seine bedeutendste und schenkte den zahlreichen „FroSch“-Fans im Frühjahr 1945 mit der Sinfonischen Fantasie auch eine kompakte Version zum Schwelgen im Konzertsaal. Librettist Hugo von Hofmannsthal bekundete schon zur Oper: „Ich freue mich unsäglich aufs Hören.“ In den Vier letzten Liedern, die Strauss 1948 für Sopran und Orchester komponierte, waren es Gedichte von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff, die den betagten Komponisten zu einer hochemotionalen „versöhnlichen, musikalischen Meditation über Abschied und Vergänglichkeit“ inspirierten.
Antonín Dvořák, der drei Jahre lang als Direktor des New Yorker Konservatoriums wirkte, schildert in seiner 9. Sinfonie die Menschen, die Natur und die Musik Amerikas. Dabei ließ er sich von Melodien „aus der Neuen Welt“ inspirieren. Im Dezember 1893 wurde seine bis heute populärste Sinfonie in New York uraufgeführt: „Die Zeitungen sagen, noch nie hatte ein Komponist einen solchen Triumph.“
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Dirigent |
Georg Fritzsch |
Golda Schultz
Die in Berlin lebende südafrikanische Sopranistin tritt als gefeierte Konzert- und Opernsängerin in aller Welt, an der „Met“ ebenso wie an der Mailänder Scala auf und begeistert immer wieder auch durch ihre Vielseitigkeit, die von Mozart bis zu Elvis Costellos Juliet Letters reicht. Ihr erstes Solo-Album vereint Werke von Komponistinnen aus Romantik bis Gegenwart. Für ihr zweites Album Mozart, You Drive Me Crazy! erhielt sie 2025 den Opus Klassik.
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