Kultur gemeinsam erleben

Montag, 08. März 2027, 19:30 Uhr, Großes Haus

von Martin Faller


5. SINFONIEKONZERT

Franz Liszt: Prometheus. Sinfonische Dichtung Nr. 5
Hermann Levi: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 1
Amy Beach: Sinfonie e-Moll op. 32 „The Gaelic“

Mit seinen Sinfonischen Dichtungen schuf Liszt Paradebeispiele der Programmmusik: Seine fünfte widmete er um 1850 dem Titan Prometheus, der sich gegen die Götter auflehnt und den Menschen das Feuer bringt. Mit einer „kühnen, feurigen und erhabenen“ Musik vermittelt Liszt den Geist des Widerstands, des menschlichen Fortschritts und des Schöpfertums.

Bevor Hermann Levi seine Kapellmeister-Laufbahn einschlug, widmete er sich der Komposition: Zu seinem offiziellen op. 1 wurde das in Paris entstandene Klavierkonzert, in dem der 19-Jährige französische Virtuosität mit der tiefgründigen Sinfonik seines Vorbilds Robert Schumann verband. Lange Zeit verschollen, kehrte die Partitur erst 2008 zurück in die Konzertwelt.

Die 1896 in Boston uraufgeführte Gaelic Symphony von Amy Beach war die erste Sinfonie einer amerikanischen Komponistin, die öffentlich gespielt und publiziert wurde – und ihren Weg auch nach Europa fand. Angeregt von Dvořák, der in Amerika Inspiration „aus der Neuen Welt“ schöpfte, fand sie ihre Motive in der irisch-gälischen Musik.

Dirigent
Klavier

Johannes Willig
Oliver Triendl
Badische Staatskapelle

Oliver Triendl
Mit einem ungewöhnlich umfangreichen Repertoire, darunter allein 90 Klavierkonzerte, ist der 1970 in Bayern geborene Pianist gefragter Gast in den Konzert- und Kammermusiksälen Europas, Nord- und Südamerikas, Südafrikas und Asiens und kann auf rund 150
Einspielungen verweisen. Dabei hegt er eine besondere Leidenschaft für vernachlässigte und selten gespielte Komponist:innen.

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